Gärunterbrechung

Gärunterbrechung

Als Gärunterbrechung bezeichnet man das Kühlen von Hefeteigstücken (Teigling) über einen kürzeren Zeitraum. Die Temperatur liegt dabei im Allgemeinen über dem spezifischen Gefrierpunkt, aber auch tiefgefrorene Teige sind gärunterbrochen.

 

Den Begriff der Gärunterbrechung gibt es auch bei der Herstellung von Wein: indem der gärende Most so weit abgekühlt wird, dass die Hefepilze absterben, oder hoch dosierter Alkohol zugegeben wird, oder die gärende Hefe komplett herausgefiltert und der nicht durchvergorene Wein anschließend in ein steriles Behältnis kommt. Beim Gärunterbrechen von Wein geht es vor allem um das gezielte Bewahren von Restsüße.




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